Auf dieser Seite finden Sie, was zur Zeit für Sie und Ihr Tier wichtig sein könnte:

Z.B. Impfung gegen Blauzungenkrankheit der Wiederkäuer, Staupeausbrüche oder andere aktuelle Themen.


DASSELBEHANDLUNG BEI PFERDE

Nun, nach den ersten Nachtfrösten, ist wieder die Zeit gekommen, unsere Pferde mit einem Mittel zu entwurmen, daß auch gegen Dasseln wirksam  ist. Diese Parasiten haben ihr Wirtsstadium im Magen des Pferdes, wo sie durch das Festhalten an der Magenwand das Tier massiv schädigen können bis hin zur Kolik. Man erkennt eine Befall ganz leicht an den gelblich-weißen Eiern, die in der Mähne und am Bahand festheften.



FLEDERMAUSTOLLWUT IN MÜNSTER: 

Ende September 2011ist bei einer Fledermaus in Münster die Tollwut festgestellt worden. mehrere Menschen mußten gegen Tollwut geimpft werden. Tollwut wird NUR durch den Biß eines tollwütigen Tieres übertragen, der erregerhaltige Speichel muß in die Blutbahn des zu Infizierenden gelangen. Obwohl diese Art der Tollwut  (Fledermaustollwut) nicht sehr häufig ist, zeigt es doch wieder, wie wichtig eine stabile, belastbare Immunität für unsere Tiere ist. Und insbesondere für Katzen, denn wer weiß schon, was diesen auf ihren Streifzügen über den Weg läuft?


BSE Testalter

Seit Dienstag, 19. Juli 2011, ist das Testalter für Rinder auf BSE wie beabsichtigt, auf 72 Monate  , d.h. 6 Jahre, heraufgesetzt worden.


PSITTAKOSEAUSBRUCH IN SIEGEN

In einer Tierhandlung in Siegen ist bei Wellensittichen der Ausbruch der Psittakose festgestellt worden. Diese Erkrankung ist vor allem für Schwangere problematisch, da es zu Mißbildungen oder Fehlgeburten führen kann. Ansonsten äußert sich die Erkrankung oft wie ein grippaler infekt. In diesem Fall scheint sich der Ausbruch auf den Tierhandlung zu begrenzen, so daß keine Gefahrr besteht.


 Weiter auf dem Vormarsch: Infektiöse Anämie der Einhufer

Bis Ende  2010 sind  weiterere Fälle der infektiösen Anämie der Einhufer (EIA) vorwiegend in Bayern aufgetreten. Diese ansteckende, anzeigepflichtige Infektionskrankheit der Pferde und anderer Einhufer ist nicht heilbar, die erkrankten Tiere müssen getötet werden. EIA äußert sich in Abmagerung, Schwäche, Ödemen, Blutungen und Fieberschüben. Hervorgerufen durch ein Virus, wird sie durch stechende Insekten übertragen. Infizierte Tiere bleiben lebenslange Virusträger. Die Infektion und Verbreitung scheint durch illegale Pferdeeinfuhren aus Osteuropa herzurühren.


KEINE REISEBESCHRÄNKUNGEN MEHR FÜR HUNDE UND KATZEN IN DER EU AB 2012

Ab Januar 2012 ist es nun (wahrscheinlich) so weit: Nur mit dem Blauen Impfausweis und gültigen Impfungen können Hunde, Katzen und Frettchen frei in der EU umherreisen. Der bis jetzt noch von einigen Ländern (wie Skandinavien, England, Malta) geforderte Tollwutantikörperspiegelnachweis wird dann nicht mehr benötigt.


NEWCASTLE DISEASE (ND) BEI TAUBEN IN BOCHUM

In einem Taubenbestand in Bochum ist Anfang Mai 2010 die dem Paramyxovirus eng verwandte anzeigepflichtige Newcastle Disease (ND) ausgebrochen. Während jeder auch noch so kleine Hühnerbestand gegen die ND regelmäßig impfen muß, gibt es keine gesetzliche Pflichtimpfung im Taubenbereich. Das Auftreten der Erkrankung zeigt noch einmal wie wichtig regelmäßige Impfungen sind.

STAUPE BEI WILDTIEREN IN KONSTANZ

Bei einen Fuchs wurde Ende März 2010 im Bereich von Konstanz das Staupevirus festgestellt. Dieser Befund unterstreicht noch einmal eindrücklich die Wichtigkeit eines guten Impfschutzes bei unseren Haustieren. Gerade wenn die Hunde draußen herumlaufen ist es sehr leicht für sie möglich, sich mit dem Staupeerreger zu infizieren.

MIKROCHIPS FÜR SCHAFE UND ZIEGEN

Alle seit dem 1. Januar 2010 geborenen Schafe und Ziegen MÜSSEN nun zwei individuelle Ohrmarken haben, wovon eine einen Mikrochip enthält. Spätenstens mit Ablauf des neunten Lebensmonats sind die Tiere auf diese Weise zu kennzeichnen.

WIEDER DA: AUJESZKYSCHE KRANKHEIT (AK)

Nachdem die AK die letzte Zeit nicht mehr in der Tierseuchenstatistik aufgetreten ist, feiert sie nun leider ein Come back. Die AK ist eine tödlich verlaufende, unheilbare Viruserkrankung der Hunde, Katzen und Marder und wird durch den Verzehr von rohem Fleisch erkrankter Tiere hervorgerufen. In den  Anfang des Jahres 2010 bekannten Fällen, die alle in Ostdeutschland aufgetreten sind, scheint es von Wildfleisch auszugehen. Eine Vorbeuge besteht in konsequentem Nichtverfüttern von rohem Fleisch an unsere Haustiere.

MIKROCHIP FÜR PFERDE

Alle Pferde, die nach dem 30. Juni 2009 geboren sind, müssen nun mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Überdies MUSS nun jedes Pferd, auch wenn es immer im gleichen Bestand bleibt und nicht verbracht wird, einen Equidenpaß besitzen.

PFERDEHALTUNG

Seit einem guten halben Jahr, genauer seit dem 9. Juni 2009, gilt die neue "Leitlinie zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten". Hier ist nun die Größe der Boxen, Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Auslauf und alles weitere geregelt, um dem Pferd ein artgemäßes, gesundes Leben zu ermöglichen. Die Leitlinie kann beim BMELV in Bonn kostenlos angefordert werden.

FERKELKASTRATION

Seit dem 1. April 2009 ist es eine für QS Betrriebe (Qualität und Sicherheit) verpflichtend, die männlichen Ferkel vor der Kastration mit einem wirkungsvollen Schmerzmittel zu behandeln, um den Wundschmerz zu vermindern. Mittlerweile (Anfang 2010) ist das Mittel "Metacam" für diesen Zweck zugelassen und somit nur noch dies zu verwenden.